2023 „Liebkind“ Ried Spitzerberg 1ÖTW

Diese Parzelle, ganz oben in der Ried Spitzerberg, ist besonders karg, mit extrem wenig Bodenauflage direkt auf dem Kalkfelsen. Jahr für Jahr ringen die Reben in einem wahren Überlebenskampf diesem harten, trockenen Kalkmergel ihre Trauben ab. Es sind nicht viele Trauben, die hier wachsen, und sie sind klein wie Johannesbeeren, mit einer dicken Schale, die besonders viel Aromen, Geschmack, Dichte und Intensität liefert.

2008 haben wir diese Parzelle bepflanzt und sie wurde vom ersten Tag an biologisch bewirtschaftet. Unser Bio-Pilotprojekt, dem wir besonders viel Aufmerksamkeit, viel Arbeitseinsatz und viele Emotionen gewidmet haben – daher der Name „Liebkind“. Ab 2015 wurden dann alle WEinparzellen auf organische Wirtschaftsweise umgestellt.

Diese Parzelle liegt innerhalb der Ried Spitzerberg, doch der Geschmack dieses Weines ist jedes Jahr so eigenständig, kompakt und intensiv aromatisch, dass wir sie separat abfüllen und daher mit der Bezeichnung Ried Spitzerberg-Liebkind etikettieren.

Der Liebkind ist dank seiner extremen Konzentration jener Wein, der zumeist am längsten braucht, bis er in die Balance kommt. Sehr oft wird dieser Wein aus dem Geburtsjahrgang eines Kindes oder Enkelkindes gekauft und dann bis zur Volljährigkeit gelagert. Das schafft der Wein locker. Und das Kind wird eine große Freude daran haben.
Einige Liebkind-Jahrgänge gibt es auch als Magnum.

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  • Sorten Blaufränkisch
  • Alkohol 13
  • Restzucker 1,4
  • Säure 5,2
  • Flaschen 1800
Je Flasche 0,75l (Preis in €) 67,00
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