Weingut Dorli Muhr

P………….N 2011

Lage und Boden

Prellenkirchen ist der Name des Dorfes, das am Fuße des Spitzerberges liegt. Für den gleichnamigen Weisswein verwenden wir etwa zu zwei Dritteln Trauben, die auf den sehr trockenen und kargen Kalkböden des Spitzerbergs wachsen. Der Rest der Trauben stammt von Lagen südlich von Prellenkirchen, die zum Flussbett der Leitha abfallen. Diese Böden halten besser das Wasser und bringen daher die kühle Frische und spritzige Säure, während die Trauben vom Spitzberg für die tiefe Fruchtigkeit und verantwortlich sind.

Ernte und Ausbau

Der Wein besteht aus etwa 90 % Grünen Veltliner und 10% Riesling.

Die Gärung beider Chargen erfolgt spontan, also ohne Zugabe von Reinzuchthefen, wie bei allen unseren Weinen. Der Wein lagert ein Jahr, bevor er gefüllt wird. Schwefel setzen wir erst sehr spät und in sehr kleinen Mengen zu. Das führt dazu, dass der Wein – vor allem in der Jugend – nicht mit der Primärfruchtigkeit beeindruckt, die man heutzutage von kontrolliert und kalt vergorenen Weissweinen kennt. Diese ungewöhnliche Aromatik ist auch der Grund, warum dieser Wein bei der sensorischen Prüfung für die Staatliche Prüfnummer  nicht bestanden hat. Wir füllten ihn daher als „Landwein“ ab, was wiederum die Nennung einer genaueren Herkunft verbietet. Weil wir diesen Jahrgang also nicht Prellenkirchen nennen dürfen, verwendeten wir das Spiel mit den Punkten.

Nach einer sehr verschlossenen Jugend, in der dieser Wein vor allem Säure und Gerbstoffe zeigte, begann er nach etwa 18 Monaten, sich zu öffnen, wurde weicher und charmanter, wobei er aber immer die schlanke und frische Struktur beibehält.

Jahrgang 2011

Der Jahrgang 2011 war von einem trockenen und heißen Sommer und Herbst gekennzeichnet. Die Tannine wurden aufgrund der Trockenheit nur sehr zögerlich reif, während sich schon hohe Zuckergradationen in den Trauben bildeten. In der ersten Oktoberwoche schließlich konnten wir eine ideale Reife feststellen und ernteten die perfekt gesunden Trauben mit einer – für unseren Geschmack – relativ hohen Zuckerreife. Dementsprechend länger brauchten die Weine auch, um ihre Balance zu finden.

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  • Sorten Grüner Veltliner 90%, Riesling 10%
  • Alkohol 11,8%
  • Restzucker 1g
  • Säure 5,7g
  • Flaschen 10.000 / 0,75l.

Bewertungen

  • Jancis Robinson 16
  • Falstaff 90
  • A La Carte 90
Je Flasche 0,75 (Preis in €) Zum Shop

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